Chronik für das Jahr 1980

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7. März 1980

Mit 24:23 Stimmen wird Stadtrat Rolf Vieten in der Ratssitzung im ersten Wahlgang zum Oberstadtdirektor auf 12 Jahre gewählt. Dieser Wahl waren monatelange Diskussionen vorausgegangen.

7./8. März 1980

Ca. 600 Mediziner des In- und Auslandes nehmen an der Tagung der Unfallmedizin teil, zu der der Landesverband Nordwestdeutschland der gewerblichen Berufsgenossenschaften, Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung, eingeladen hat.

12. März 1980

Die ca. 20 Besetzer der ehemaligen Augenklinik verlassen nach wiederholt gestellten Ultimaten auf Aufforderung von Präsident Professor Dr. Kamp das Gelände, das sie monatelang besetzt hielten. Die 80 Polizisten, die das Haus umstellt hatten, müssen nicht eingreifen.

14. März 1980

Den Grundstein für ein neues Postgebäude an der Berliner Straße legt symbolisch der Präsident der Oberpostdirektion Hannover-Braunschweig, Horst Zech. Das Gesamtprojekt, das mit 18 Mill. DM Baukosten veranschlagt ist, soll 1984 fertiggestellt sein.

15. März 1980

Ulrike von Heynitz (61 J.), 18 Jahre lang Ratsherrin der F.D.P.-Fraktion und deren langjährige Vorsitzende, wird die Ehrenbürgerwürde der Stadt Göttingen im Ratssaal des Neuen Rathauses verliehen.

21. März 1980

Die SPD-Ratsfraktion reicht beim Verwaltungsgericht in Hildesheim Klage ein, um die Wahl von Rolf Vieten zum Oberstadtdirektor auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen zu lassen.

26. März 1980

Der Göttinger Autor Rudolf Otto Wiemer (75 J.) erhält in Karlsruhe den Buchpreis 1980 des Deutschen Verbandes Evangelischer Büchereien für seinen 1979 erschienenen Roman "Mahnke. Die Geschichte eines Lückenbüßers".

29. März 1980

In einer Delegiertenversammlung der Bürgerschützengesellschaft wird im Beisein von Oberbürgermeister Levi Architekt Bernd Kerschnitzke zum neuen Oberschaffer gewählt. Er löst Wilhelm Heise ab, der das Amt 25 Jahre lang bekleidet hat und zum Ehren-Oberschaffer ernannt wird.


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