24. Mai 1631
Pappenheim kommt nach der Zerstörung Magdeburgs durch Göttingen, anschließend große Wagenzüge mit der Magdeburger Beute. Häufige Truppendurchzüge, Fuhrdienste und Lieferungen für die ligistischen Einheiten verursachen Aufregung und Drangsalierung der Bürgerschaft.
September bis Oktober 1631
Laufend wird Göttingen von flüchtenden Truppen heim-gesucht: nach Gustav Adolfs Sieg bei Breitenfeld ligistische Regimenter, Anfang Oktober die kaiserliche Besatzung Mündens nach dessen Kapitulation vor den Hessen, zu Ende des Monats nach der hessischen Einnahme Höxters Bauern aus benachbarten Dörfern. Die nähere und weitere Umgebung von Marodeuren aus Göttingen verwüstet.
12. Oktober 1631
Laut einer Musterung hat Göttingen bei einer Einwohnerzahl von etwa 4000 Köpfen 1115 Mann Besatzung, ohne die nach. Hunderten zählenden Soldatenfrauen, Kinder, Dirnen und Troßbuben.
Ende Dezember 1631
Abzug eines großen Teiles der Besatzung, dadurch etwas Entlastung für die Stadt, doch nur für kurze Zeit
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