Im FOCUS:


Johann Andreas von Segner      26. April 2018

Gedenktafel für Johann Andreas Segner

Am 26. April 2018 um 16:30 Uhr wird die Dezernentin für Kultur und Soziales, Stadträtin Petra Broistedt, am Gebäude Mühlenstraße 4 zu Ehren des Naturwissenschaftlers Johann Andreas Segner eine Gedenktafel enthüllen. Die Laudatio hält Dr. Irén Rab.

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Julius Robert Oppenheimer      16. April 2018

Gedenktafel für Julius Robert Oppenheimer

Am 16. April 2018 wird die Dezernentin für Kultur und Soziales, Stadträtin Petra Broistedt, am Gebäude Am Geismartor 4 zu Ehren des Physikers Julius Robert Oppenheimer eine Gedenktafel enthüllen. Die Laudatio hält Reiner Mandler aus Einbeck.

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Stammbuchillustration      26. Februar 2018

Virtuelle Ausstellung

Studentische Stammbücher der Lichtenberg-Zeit (1763-1799)

Großes Interesse fand im vergangenen Jahr die Ausstellung, die das Stadtarchiv Göttingen anlässlich Georg Christoph Lichtenbergs 275. Geburtstag vom 10.8. bis 31.12.2017 gezeigt hat. Jetzt werden die Exponate auch online präsentiert.

Besuchen Sie die virtuelle Ausstellung des Stadtarchivs und tauchen Sie ein die faszinierende Welt der Stammbücher und der Erinnerungskultur!


Göttinger Stolperstein: Rosa Silbergleit      7. Februar 2018

Neue Stolpersteine in Göttingen

Jüdische NS-Opfer werden geehrt

Am Mittwoch, den 7. Februar 2018, wird ab 13:30 Uhr Gunter Demnig weitere 18 Stolpersteine für Göttinger Jüdinnen und Juden verlegen, die Opfer des Nationalsozialismus wurden. In der Weender Straße 70, im Papendiek 3, in der Groner Straße 52 und in der Lotzestraße 20a wird künftig dieser Mitbürgerinnen und Mitbürger mit einer Platte im Gehweg vor ihren Wohnungen oder Arbeitsstätten gedacht werden. Geehrt werden Mitglieder der Familien Hahn, Silbergleit und Meininger.

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Eingangshalle im Wohnhaus der jüdischen Familie Hahn vor der Enteignung - Handlungsort im Hörspiel      3. Januar 2018

Die Nutznießer - "Arisierung" in Göttingen

Theaterstück von Gesine Schmidt jetzt auch als Hörspiel

Ein Jahr nach der Uraufführung im Deutschen Theater Göttingen ist das neue Stück der Autorin Gesine Schmidt auch als Hörspiel produziert worden. Die Ursendung war am 3. Januar 2018 im Norddeutschen Rundfunk. Das Hörspiel gibt es hier zum Nachhören und als Download. Die Autorin hatte im Stadtarchiv und im Städtischen Museum über den Prozess der "Arisierung" in Göttingen recherchiert und tausende Seiten von Akten, Protokollen und Zeitzeugenberichten zu einem szenischen Text verdichtet.


Gedenktafel für verfolgte Wissenschaftler      18. November 2017

Gedenktafel für verfolgte Wissenschaftler

Studierende haben auch im Stadtarchiv geforscht

Am Aulagebäude am Wilhelmsplatz erinnert jetzt eine Gedenktafel an 95 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Universität Göttingen, die während der NS-Herrschaft verfolgt und vertrieben wurden. Text und Gestaltung der neuen Gedenktafel hatten Studierende unter der Leitung von Geschichtsprofessor Dirk Schumann übernommen.

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Stammbuchillustration      10. August - 31. Dezember 2017

Studentische Stammbücher der Lichtenberg-Zeit (1763-1799)

Ausstellung im Stadtarchiv

Gottfried August Bürger, Adolf Freiherr von Knigge, der Freiherr vom Stein, Johann Wolfgang von Goethe und viele mehr: sie alle haben sich in Stammbüchern der Lichtenbergzeit verewigt - selbstverständlich auch Lichtenberg selbst. Die Ausstellung "Studentische Stammbücher der Lichtenbergzeit" führt anhand von Exponaten aus dem Stadtarchiv ein in die faszinierende Welt der Stammbuchkultur.

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Johann Dominicus Fiorillo      6. November 2017

Gedenktafel für Johann Dominicus Fiorillo

Am 6. November 2017 hat die Dezernentin für Kultur und Soziales, Stadträtin Petra Broistedt, am Gebäude Obere Maschstraße 7 zu Ehren des Kunsthistorikers Johann Dominicus Fiorillo eine Gedenktafel enthüllt. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Thomas Noll, Kunstgeschichtliches Seminar der Georg-August-Universität Göttingen.

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Franz Herzog      23. September 2017

Gedenktafel für Franz Herzog

Am 23. September 2017 hat Bürgermeister Dr. Thomas Häntsch am Gebäude Böttingerstraße 17 (Felix-Klein-Gymnasium) zu Ehren des Musikpädagogen und Komponisten Franz Herzog eine Gedenktafel enthüllt. Die Laudatio hielt Herbert Schur, 1. Vorsitzender Göttinger Knabenchor e. V.

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Gedenktafel für Paul Bernays      26. Juli 2017

Gedenktafel für Paul Bernays

Am 26. Juli 2017 hat die Dezernentin für Kultur und Soziales, Stadträtin Petra Broistedt, am Gebäude Nikolausberger Weg 43 zu Ehren des Mathematikers Paul Bernays eine Gedenktafel enthüllt. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Michael Rathjen von der University of Leeds.

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"Judenhaus" Weender Landstraße 26

     4. Februar 2017

Archivbenutzer ausgezeichnet

Die Jury der Alexanderstiftung hat die neuen Preisträger ermittelt. Den Alexanderpreis 2017 erhalten Eric Angermann, Eva Klay, Julia Kopp, Jan C. Oestreich, Jennifer Stümpel und Tobias Trutz für ihre Arbeit "Verdrängt - Verfolgt - Vergessen: Das Judenhaus in der Weender Landstraße 26 und seine BewohnerInnen".

Norman Lippert, der den Wettbewerb 2015 und 2016 gewinnen konnte, wird für seinen Beitrag "Schwarz auf Weiß - Die Wiege des Papierrecyclings liegt in Göttingen" mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

Damit geht der Alexanderpreis erneut an Personen, die für ihre ausgezeichneten Arbeiten in den Beständen des Stadtarchivs geforscht haben. Wir freuen uns und gratulieren herzlich!

Die Preisverleihung fand am 4. Februar 2017 im Deutschen Theater statt.


Theaterstück Die Nutznießer - "Arisierung" in Göttingen

     14. Januar 2017

Die Nutznießer - "Arisierung" in Göttingen

Theaterstück von Gesine Schmidt

Am 14. Januar 2017 fand im Deutschen Theater Göttingen um 19.45 Uhr die Premiere des Stückes Die Nutznießer – "Arisierung" in Göttingen statt. Das Theaterstück von Gesine Schmidt beschäftigt sich mit den systematischen Enteignungen der jüdischen Bürger in Göttingen durch die Nazis. Nach der Machtübernahme 1933 und dem Inkrafttreten der Nürnberger Gesetze 1935 wurden die deutschen Juden aus dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben verdrängt. Durch Zwangs- und Notverkäufe oder direkten Raub verloren sie ihr Eigentum – die sog. "Arisierung".

Das Städtische Museum und das Stadtarchiv Göttingen unterstützten Autorin und Theater bei der Erarbeitung und Aufführung des Stückes.


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